Musik

Musik-Mithör-Mechanismus

Toll, grade frisch entdeckt: Wenn ich nebenbei über die Foxytunes-Erweiterung von firefox Musik laufen habe kann ich mit einem Klick einbinden, was ich grade höre.

Ich stehe ja auf diesen ganzen Add-on-Kram.

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Now playing: Reisegruppe Fischer – dann wachst Du auf – die haben übrigens einen ganz hervorragenden neuen Drummer 😉
via FoxyTunes

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Konzertfotos Submarien

So. Hier nun die versprochenen Konzertfotos.

Diesmal endlich von mir persönlich aufgenommen!
Leider leicht monochrom. Das Lichtdesign in dem Club war, wie gesagt, eher minimalistisch…

Submarien in Hannover

Mein aktueller Lieblingssong kommt übrigens auch von den Subs.
Last Hours, anzuhören auf ihrer Myspace-Seite.

Klassenfahrt!

Neues von Submarien. Am Samstag war ein wichtiger Auftritt in Hannover.

Das heißt, knapp über 20 hartgesottene Fans sind extra angereist, um die Band zu unterstützen. Morgens um 10 hin, nachts um 2 wieder zurück. Die ganz harten haben gleich morgens mit dem Bier angefangen. Gut, dass der Bus ein Kühlfach hatte. Nach so ca. 8 Stunden Fahrt in Hannover angekommen und was macht man nach einer durchzechten Nacht Fahrt? Erst mal ab in den Biergarten. Schließlich muss man auch ein bisschen lokale Kultur mitnehmen. 🙂

Ich hab das ganze tapfer nüchtern durchgehalten, im Wissen, dass heiß und Alkohol sich bei mir nicht wirklich gut vertragen. Und so geil ich Submarien finde, mit Kopfweh müssen sie nicht sein. Also ein Hoch auf das Apfelschorle.

Um 9 gings dann mit dem Auftritt los. Die Stimmung im Publikum war super und die Performance der Band genauso. Trotz technischer Schwierigkeiten und einem eher, hm, sagen wir mal „minimalistischen“ Lichtdesign haben sie total gerockt.
Ich hatte meine neue Kamera dabei und es sind auch einige echt coole Bilder dabei. Wenn ich Zeit zum durchschauen hatte, stelle ich die besten mal online.

Wie gesagt: Nachts um 2 gings dann wieder heim. Die Mädchen, also auch ich, haben sich schon früher in den Bus verkrümelt, um ein bisschen vorzuschlafen. In weiser Voraussicht, denn als M&M nach diversen Bieren, Kneipen und dem Rotlichtviertel wieder in der letzten Reihe aufschlugen, wars mit der Ruhe erst mal vorbei.

Mich hat das nicht gestört, war ein bisschen wie Radio im Hintergrund aber ich habe das dumpfe Gefühl, dass ich besser mal zugehört hätte. Vielleicht hätte man das ein oder andere später mal gegen sie verwenden können. Tja. Chance verpasst. Schad oddr? Oddr nedd?

Dafür hat dann die eine Hälfte der M&Ms am Ende der Fahrt für Erheiterung gesorgt.

Irgendwann werden eben auch die lieben Kleinen müde und legen sich schlafen. In dem Fall auf die Rückbank des Buses. Eindeutig der bequemste Platz. Außer der Bus muss an einer roten Ampel scharf bremsen. 😀
Ich bin mir nicht mal sicher, ob er aufgewacht wäre, wenn ich nicht so laut gelacht hätte …

Ach ja, was bin ich doch für ein boshaftes Ding…

Von Schätzen und Perlen

Nachdem ja RTL (oder war es Pro7) nun ja, einer der seichteren Unterhaltungssender grade K-Promis und öffentlichkeitssüchtige Schmerzbefreite in Piratenkostümen um einen „Schatz“ kämpfen lässt, will ich mich dem allgemeinen Trend nicht entziehen und begebe mich auf Schatzsuche in meinen Erfahrungen der letzten Wochen.

Jetzt zu den Perlen: Meine persönliche Neuentdeckung, auch wenn es sie schon ewig gibt: Tower of Power. Eine Funk-Soul-Band der alten Riege, die ich auf Empfehlung der Bandburschen (Yey! Alliterationen!) letzte Woche auf dem Jazz Open gesehen habe. Das Wetter hat sich brav verhalten, die Wolken haben sich das Wasser lassen grade nochmal verkniffen und so konnten die Jungs, die zum Teil seit grandiosen 39 Jahren zusammen spielen, ohne Einschränkungen Party machen.

Beim gleichen Anlass entdeckt: Incognito. Die haben als „Vorband“ von Tower of Power gespielt. Wobei hier „Vorband“ wirklich mir ganz großen Anführungsstrichlein zu betrachten ist, da die Jungs und Mädels auch problemlos als Hauptband hätten spielen können.

Das Video hat leider nicht die beste Qualität. Aber zumindest die Sänger sind die gleichen, wie am 10.7. in Stuttgart.

Ah: Hier ein Video in viel, viel besserer Qualität:

Auftritt!

Gestern war Generalprobe, heute ist die Ruhe vor dem Sturm und morgen geht’s ab!

Medianight an der Hochschule der Medien in Stuttgart. Die kreativen Studiengänge (Werbung gehört da übrigens üblicherweise nicht dazu) präsentieren ihre Semesterarbeiten. Filme, Tonaufnahmen, Computeranimationen und, und, und.

Immer sehenswert und, wie seit einigen Jahren Tradition, auch hörenswert, denn Lö One-and-only-HdM-Allstars-Band spielt mal wieder. Das Repertoire ist einmal quer Beet durch Rock/Pop/Funk mit einem Hauch von Hip-Hop. Balladen. Rockiges. Zum mitsingen, mitheulen und mitwippen. Aktuelles, nicht mehr ganz Aktuelles, Dauerbrenner, Klassiker… sucht euch aus, wie ihr es nennen wollt, ich würde es einen gelungenen Mix nennen.

Jedenfalls, und jetzt kommen wir zur traurigen Seite des Abends, besteht ein grundsätzliches Risiko, daß es der letzte Auftritt dieser Formation sein wird. *Schnüff*. Nicht, wenn ich es verhindern kann, aber ich weiß nicht, ob ich das kann.

Aber! Nichtsdestotrotz werden wir morgen mal wieder einen Höllenspaß haben und ich denke unserem (hoffentlich großen) Publikum wird es auch Spaß machen.

Also: So ab ca. 20:30 geht’s los mit der Schweinerockerformation 😉 und danach kommt Lö Bänd. Und falls (haha, also gut, wenn) es regnet, dann verschiebt sich das Ganze auf später, so ca. halb 10, weil wir drin erst nach den Filmvorführungen anfangen können. Patüh!

Gänsehaut

Bianca Ryan bei America’s got Talent war ja schon unglaublich. Aber jetzt kommt hier bei der britischen Ausgabe dieser laufende Meter, singt „Somewhere over the rainbow“ und sogar der böse, böse Simon Cowell schmilzt dahin.

Da krieg ich direkt meinen Eisprung.

[Edit: Hier im Finale singt sie nochmal das gleiche Lied, aber länger. Gewonnen hat allerdings dieser Sänger hier. Nicht ganz so knuddelig, aber sehr talentiert.]

Tenacious D

Grundsätzlich würde ich mich ja nicht als langsam bezeichnen. Normalerweise bin ich eher die, die anfängt, von einem Bein aufs andere zu hüpfen, wenn es irgendwo nicht schnell genug geht.
Aber gelegentlich brauche ich dann doch manchmal ein bisschen länger, bis das ein oder andere auf meinem Radar erscheint.

Musikalisch zum Beispiel tauche ich zum Beispiel gelegentlich strahlend mit einer Neuentdeckung auf, nur um dann zu erfahren, dass es die ja schon ewig gibt und dass sie jeder außer mir kennt. Was aber grundsätzlich nichts zu sagen hat, denn nur weil es eine Band seit einer ganzen Weile gibt, werden sie dadurch nicht schlechter.

Und damit komme ich auch schon zum Grund für meinen Post: Tenacious D. Ich habe mit Erschrecken festgestellt, dass ich diese Band jahrelang übersehen und überhört habe. Schande über mich und das deutsche Radioprogramm.

Tenacious D ist für mich die ultimative Geile-Musik-Brüller-Texte-wir-haben-einfach- Spaß-Band schlechthin. Und musikalisch weit vor dem meisten, was so im Radio rauf und runter dudelt. Die Lieder sind die ultimativen Gute-Laune-Macher.

Wem die Band nichts sagt, der wird zumindest den Sänger kennen: Jack Black (bekannt aus School of Rock, High Fidelity oder King Kong). Und wer denkt, dass singende Schauspieler unterste Schublade sind, der muss hier erst mal rein hören. Meine Highlights sind Tribute, Fuck her Gently (Achtung, Flash-Vid, fängt gleich an, im Büro erst die Lautstärke runterdrehen. 😉 ) und Wonderboy.

Anfang des Jahres war ein Tenacious-D-Film im Kino „The Pick of Destiny“. Leider habe ich ihn noch nicht gesehen aber er steht ganz oben auf meiner „DVDs-die-ich-noch-sehen-muss-Liste“. Schon alleine der Anfang des Films rockt wie Schnitzel:

Und bilde ich mir das nur ein oder ist der Kleine ganz offensichtlich ein Klon von Jack Black?

Konzertgigantismus

Gestern Abend war ich, halb krank, auf dem Konzert von Submarien, dass auch gleichzeitig die Abschlussarbeit der Studioproduktion Event an unserer Hochschule war. Das bedeutet: Lightshow und Installationen im ganz großen Stil. Ich weiß nicht genau, für wieviel Geld da Licht- und Soundanlagen auf der Bühne standen (geliehen natürlich) aber ich weiß sicher, dass sie alleine für die Versicherung für das eine Konzert hart am Bankrott vorbeigeschrammt sind.

Und was will ich sagen: Es war es definitiv wert.
Die Band war besser denn je, die Lightshow war der Hammer und die Video- und Lichtinstallationen haben noch mal extra Atmosphäre geschaffen.

Und was lernen wir daraus?
1. Submarien haben völlig zu Recht den deutschen Rockpreis 2006 gewonnen.
2. Die Investition in meinen Gehörschutz hat sich gelohnt.
3. Ich will so einen LED-Vorhang für mein Wohnzimmer!

Bilder folgen.

Hier ein Video von einem früheren Auftritt:

[Myspace]

Nachtrag: Grade stelle ich fest, dass das Konzert gestern nicht nur super war, sondern mich auch davor bewahrt hat, versehentlich Gülcans Traumhochzeit auf Pro7 anzuschauen. Danke, Submarien!

Jojo hatte da leider weniger Glück. Gut, dass er auch ohne Kopf noch richtig gut zeichnen kann…