Kunst

Street Art

Streetart Harry GelbJaja, ich weiß. Stuttgart ist nicht Berlin. Auch wenn der Prenzlauer Berg vermutlich nächstes Jahr als offizielle Stuttgarter Enklave anerkannt wird.

Nichtsdestotrotz finde ich, dass es auch hier einen Haufen kreative Leute gibt. Drum frag ich mich manchmal, warum man auf der Straße so wenig Street Art findet, abgesehen vom ein oder anderen mehr oder minder liebevoll gemachten Graffiti und ein paar Bebberla auf Straßenschildern.

Gibt es die vielleicht, aber sie werden bei der Kehrwoche direkt wieder abgewaschen/ abgeknibbelt oder überpinselt?

Zumindest ist mir in unserem kleinen Großstädle noch kein Hauswand-Space-Invader begegnet. In anderen (großen) Großstädten hängen die gefühlt an jedem Eck.

Aber immerhin: Eine mir bisher unbekannte Reihe Streetart-Kunstwerke habe ich jetzt kürzlich entdeckt. Das oben gezeigte ist eines von zweien, die mir bisher im Kessel begegnet sind. Hängt unten am Charlottenplatz-Hochhaus. Und das andere, wenn ich mich richtig erinnere, beim Landgericht.

Und wenn ich die Zahlen richtig deute ist es Nummer 12 von 30 in einer limitierten Auflage. Im Museum würde man wohl sagen: „Mixed Media“ also Bebber, Farbe und Sprühfarbe. Mal schauen, wie viele der 30 ich finden kann. Falls ihr welche kennt, sagt Bescheid.

Gefällt mir.

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ITFS – Ansehen!

Ich denke, inzwischen hat es jeder schon mitbekommen, in Stuttgart findet wieder das internationale Trickfilmfestival statt. Mittwoch war die Premiere, das Glück hat mir Karten zugespielt, so dass ich in den Genuss der ersten Runde des internationalen Wettbewerbs gekommen bin. Und was will ich sagen: Oberste Liga.

Nicht jeder Film war zwingend mein Geschmack aber jeder hatte entweder in der Umsetzung oder in der Geschichte etwas unglaublich faszinierendes. Und so soll es ja sein: Eine bunte Mischung verschiedenster Stilrichtungen und Themen, so dass für jeden etwas dabei ist. Mein klarer Favorit in der ersten Runde des internationalen Wettbewerbs war übrigens „Prayers for peace“ von Dustin Grella.

Leider habe ich es seitdem noch in keine weitere Vorstellung geschafft, Runde 2 und 3 des internationalen Wettbewerbs gingen daher an mir vorbei. Aber heute Abend werde ich definitiv wieder in die Vorstellung gehen. Der Film, auf den ich mich am meisten freue: „Mobile“ von Verena Fels. Allein das Still (s. oben) bringt mich schon zum Lachen.

Von Verena stammt übrigens auch das Pferdchen, dass seit 2 Jahren das offizielle Maskottchen des itfs ist (und dass ich übrigens auch grandios finde.) Vor zwei Jahren wurde ihr Trailer als Haupttrailer des Festivals ausgewählt. Vom neuen Film, der ihre Abschlussarbeit an der Film-Aka in Ludwigsburg war, kann man also auch viel erwarten.

Daher: Ansehen!

Nachtrag: Heute Abend, 21:00 im Gloria

Nochmal Nachtrag: Hier der Trailer von 2008 mit dem Pferdchen (von Verena Fels and Csaba Letay):

Noch mehr bezaubernde Bucheinbände.

Ich hab ja meine Schwäche für schöne Bucheinbände schon früher kundgetan.

Und da es schöne Bücher nicht erst seit der Erfindung von Photoshop und Paperbacks gibt, kann ich euch diese Seite sehr empfehlen:  Alle Einbände aus der Koninklijke Bibliothek in den Niederlanden, eingescannt um sie mit der Welt zu teilen.

Den hier find ich zum Beispiel total schick.

Auf bibliodyssey haben sie einige der schönsten zusammengetragen.

[Via]

Frag doch Alice,…

Alice im Wunderland.

Five Past Nine by *imaginism on deviantART

Nicht nur, weil ich dieses Häschen von *imaginism (Wunderschöne Illustrationen! Unbedingt anschauen!) so unglaublich und vollkommen bezaubernd finde, will ich den neuen Alice im Wunderland-Film unbedingt sehen. Und natürlich in 3D. Er ist seit gestern in den Kinos. Mal sehen, vielleicht reicht es mir ja am Wochenende.

Hier einer der Trailer.

Gummibääääärn, hüpfen hier und dort und…

… hängen an der Decke?

Wie geil ist das denn: Eine Lampe aus Gummibären (Acryl, nicht Fruchtgummi, ist auf Dauer vermutlich auch besser), aber nicht diese komischen Riesen-Gummibären, die irgendwann in den 90ern mal in waren, sondern an die 5.000 original große (kleine) Bären an Schnüren.

Das sieht dann so aus:

Das ganze ist eine limitierte Sammler-Edition. Es gibt nur 10 Stück, Preis auf Anfrage, was mir irgendwie sagt, dass ich es mir nicht leisten kann.

Wer generell auf durchgeknallte Möbel steht, die entweder Süßigkeiten oder Kinderspielen nachempfunden sind, wird auf der Seite von Jellio übrigens auch garantiert fündig.

[via]

Bezaubernde Bucheinbände

Ich bin ja bekennender Buchfetischist und gebe auch offen zu, dass ich mich beim Bücherkauf eindeutig auch von der Einbandgestaltung leiten lasse. Ein Buch, dass langweilig aussieht bekommt meistens nicht die Chance, von mir angelesen zu werden.

Definitiv kaufen würde ich mir diese Schmuckstücke:

Diese Bücher snd das Ergebnis der Abschlussarbeit von Grafikstudent Jim Tierney, der an der University of the Arts in Philadelphia Illustration studiert.

Leider gibt es sie nicht zu kaufen, noch sind es handgefertigte Prototypen, aber ich hoffe einfach mal, dass sie von einem Verlag entdeckt und als Sonderausgabe publiziert werden.

Auf Faceout Books gibt es weitere Infos zum Entstehungsprozess und noch mehr Bilder. Es lohnt sich, reinzuschauen. Jedes Buch hat ein paar Gimmicks im Einband versteckt.