Bizarres

Achtung! Künstliche Intelligenz.


(Die Dame hat quasi nichts mit dem eigentlichen Thema dieses Posts zu tun. Ist aber cool gemacht, näch?)

November, Winterzeit. Ich bin ja kein großer Fan der Zeitumstellung, hab mir aber im Laufe der Jahre immerhin eine Eselsbrücke gebaut, in welche Richtung verstellt wird. Eigentlich ist es ganz einfach: Im Winter, wenn man eh nicht aufstehen will, darf man morgens eine Stunde länger liegen bleiben.

Wobei man sich heutzutage ja eigentlich nichts mehr merken muss. Armbanduhr trage ich schon lange nicht mehr, meine Zeit kommt aus dem iPhone. Und das stellt sich von ganz alleine um. Schon toll, oder?

Geweckt werd ich übrigens auch vom iPhone. Das weiß sogar, dass es wochentags klingeln und des Wochenends die Klappe halten soll.

Weshalb es natürlich auch heute morgen gewusst hat, dass es eine Stunde später klingeln soll als eingestellt. So von wegen Winterzeit und eine Stunde länger schlafen.

Dumm nur, dass es sich am Sonntag schon selbst umgestellt hatte.

Nachtrag: Pah! Hätte ich das mal früher gesehen!
http://www.macwelt.de/artikel/_News/374033/weckerfehler_iphone_laesst_nutzer_verschlafen/1

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Immer wieder eine Enttäuschung

Heute hab ich mir mal wieder ein Überraschungsei gekauft. Aus Nostalgie, weil ich Lust auf ein bisschen Schokolade hatte und weil ich immer wieder vergesse, dass die Ü-Eier auch nicht mehr das sind, was sie mal waren.

Gut, die Sachen zum Zusammenbauen standen in meiner Gunst auch früher schon an zweiter Stelle. Aber da gab es wenigstens noch was zusammenzubauen. Damals war es schon ein Erfolgserlebnis, wenn man den gelben Kern ganz alleine, ohne einen Erwachsenen, aufbekommen hat.

Und heute? Ganze 2 Teile. Ungefähr 2 Sekunden Zusammenbauaufwand. Vermutlich sogar für einen 4-Jährigen. Das Auto hat nicht mal mehr Schwungradantrieb. Und schon alleine diese Easy-Open-Hülle. Was soll denn das? Damit kann ich ja nicht mal mehr Menschen abschießen. Oder einen Trinkpokal draus bauen. Oder Kresse drin anbauen. Und überhaupt: Wozu hat mir der liebe Gott Zähne gegeben, wenn ich das Ding mit nur einem Fingerdruck aufbekomme?

Pfffff. Ich sehe schwarze Zeiten für Ikea-Selbstbaumöbel auf uns zukommen. Die kommenden Generationen werden am Zusammenbau kläglich scheitern. Und das völlig unverschuldet. Denn wo hätten sie es auch lernen sollen?

Ein Tag ganz ohne Geld!


Bildquelle:

Unglaublich. Heute habe ich via Neatorama einen Artikel gefunden, der mein Leben verändern wird. Ein Artikel, der auch den Griechen bei ihrem Weg aus dem Haushaltsloch helfen könnte. Ein Artikel, der nicht einfach zu verkraften, aber dennoch wichtig zu lesen ist.

Alexa von Tobel, Reporterin Bloggerin bei der Huffington Post, hat sich in diesen schweren Zeiten einer Herausforderung gestellt, die größer nicht sein könnte: Sie hat es geschafft einen ganzen Tag lang keinen einzigen Cent auszugeben. UUUuuuuuuuh! Hardcore-Survival-Training.

Dabei war sie nicht nur sparsam, sondern auch kreativ. Exklusiv hat sie nun ihre persönlichen Tricks verraten:

1. Zuhause Frühstücken.

2. Nicht mit dem Taxi zur Arbeit fahren.

3. Das Mittagessen von Zuhause mitbringen.

4. Abends zuhause kochen, statt beim Lieferservice zu bestellen.

Verrückt, was?

Was mich dabei persönlich freut: Sie hat bei diesem Experiment nicht nur gelernt, zuhause Kaffee zu kochen, nein, sie hat auch ihre Liebe zum Kochen entdeckt.

I rummaged through my cupboard and fridge and sure enough, I had a box of unopened penne and an unopened can of tomato vodka sauce hidden behind some cans of soup. Penne vodka — perfect. I realized that this was the perfect opportunity to use up those unopened cans or boxes that have been sitting in my cupboards. I discovered some frozen peas in my freezer and added those to the mix. Within minutes, I had donned my apron and found my inner Julia Child (Who knew I had one?), whipping up a delicious pasta dish at the stove and singing along to my Billy Joel favorites.

Ein herzerwärmender Beitrag.  [Hier klicken um zur Google Cache-Seite des Artikels zu kommen]

Ach ja: Seit die Blogs diesen Artikel gefunden und weiterverbreitet haben, ist die Seite gelöscht. Ich weiß nicht, warum.
Aber Google vergisst nicht ganz so schnell.

Und wie ich auch inzwischen mehrfach gelesen habe, hat sie den Artikel sogar nachträglich manipuliert, als das erste negative Feedback eingetrudelt ist. Da wurden aus 80$ pro Tag 60, aus 5-10$ täglichen Taxikosten 5 und plötzlich hat sie nicht nur den Kaffee zuhause gekocht, sondern sogar ihr Mittagessen zuhause vorbereitet.

Eieiei.

Der Menowin-Fanaktions-Nachbericht

Am Samstag war ich um die Mittagszeit zufällig auf dem Schlossplatz, als mir ein paar rotge-shirtete Teenie-Mädels, sowie ein paar rot gekleidete Mütter mit ebenso rot gekleideten Kleinkindern im Kinderwagen aufgefallen sind. Von Kessel.tv im Vorfeld bereits informiert, war mir natürlich klar, dass es sich hier nur um die ersten Teilnehmer der Menowin Fanaktion „Ein Herz für unseren Bubu“ handeln konnte.

So was kriegt man ja auch in unserer geliebten Landeshauptstadt nicht alle Tage zu sehen. Also holte ich mir ein Eis und sicherte mir einen Zuschauerplatz nahe der roten Fan-Fraktion.

Bis um kurz vor eins hielt man sich noch ziemlich bedeckt. Verstohlen wurde hinter der Statue an der Dresdner Bank am Schlossplatz das ein oder andere rote Shirt aus dem Täschchen gezogen und übergestreift, bevor man dann pünktlich zur offiziellen Sammelstelle in der Mitte des Schlossplatzes schlenderte.

Ach ja. Helium-Herzballons gab’s dann leider doch nicht, weil keiner fürs Helium bezahlen wollte. Flyer gab’s dann auch nicht, weil die Farbpatrone am Drucker alle war.

Die offizielle Facebookseite der Aktion hat mir das freundlicherweise mitgeteilt, während ich auf die restlichen Heerscharen von Menowin-Fans gewartet habe.

Das obige Bild wurde am Samstag um kurz nach eins aufgenommen. Laut Plan hätten zu diesem Zeitpunkt bereits über Hundert begeisterte Menowin-Fröhlich-Anhänger auf dem Stuttgarter Schlossplatz ihre bedingungslose Hingabe zum DSDS-Finalisten demonstrieren sollen.

Wahr dann wohl doch eher ein Satz mit x.

Der Fairness halber muss ich allerdings zugeben, dass ich nicht bis zum Ende der auf 3 Stunden angesetzten Aktion gewartet habe. Mein Eis war alle. So viel zu meiner Entschuldigung.

Immer langsam

Nachdem die Stadt seit Wochen mit den Plakaten dafür zuplakatiert war, war ich gestern auf der Slow Food Messe.

Im Nachhinein kann ich sagen: Das Slow kommt vom Tempo in dem man sich zwischen den Ständen durch drückt. Besonders eng wird es an den Stellen, an denen man was probieren kann. Schließlich muss man die 12 Euro Eintritt wieder reinholen.

Alles in allem finde ich, war es die Stuttgarter Markthalle in groß. Ähnliche Auswahl, nur im Vielfachen. Ganz ehrlich nichts, wo ich nochmals hin muss.

Aber immerhin hat mich mein Weg von der S-Bahn zur Messe über den leeren Stuttgarter Flughafen geführt. Ich hab die Gelegenheit genutzt und mal komplett gecancelte An-und Abflugtafeln fotografiert. Sieht man ja auch nicht so oft.

Alles abgesagt. Außer dem Flieger aus Antalya. Der ist einfach nur ein paar Tage verspätet. Wahrscheinlich kreist er noch.

Altersmarketing

Seit Jahren wird ja schon diskutiert, wie man die wachsende Gruppe der Senioren in der Werbung am besten anspricht.

Galeria Kaufhof weiß wie: Geheimsprache.

Oder weiß von den Kiddies heutzutage noch irgend jemand, was eine Aussteuer ist?

Und was zur Hölle soll „Aussteuerqualität“ überhaupt heißen? „So gut, dass nicht mal die Schwiegermutter was zu meckern hat?“

Nochmal Veränderung

Mal wieder was neues in der Ex- Teppichgalerie. Nach jahrelangem Dauer-Räumungsverkauf unter verschiedenen Besitzern und nicht enden wollendem Insolvenzverkauf stehen die Räume seit einiger Zeit leer.

Wenn sie nicht zu Volksfestzeiten in ein Dirndl-Kaufhaus umgewandelt werden. (An der Stelle noch ein herzliches „WTF???“ dafür von mir).

Seit letzter Nacht sehen die Schaufenster nun so aus. Kann mir jemand sagen, was das wird?

Irgendwas sagt mir, dass es nicht die Angermaier-Dirndl-Frühlingsfest-Aktion ist. Vielleicht die Tatsache, dass das Bravo Charlie drauf erwähnt wird. Ob das ihre neue Location ist?

Liebe Jungs von Kessel.tv, ihr wisst doch bestimmt, worum es geht.

Gummibääääärn, hüpfen hier und dort und…

… hängen an der Decke?

Wie geil ist das denn: Eine Lampe aus Gummibären (Acryl, nicht Fruchtgummi, ist auf Dauer vermutlich auch besser), aber nicht diese komischen Riesen-Gummibären, die irgendwann in den 90ern mal in waren, sondern an die 5.000 original große (kleine) Bären an Schnüren.

Das sieht dann so aus:

Das ganze ist eine limitierte Sammler-Edition. Es gibt nur 10 Stück, Preis auf Anfrage, was mir irgendwie sagt, dass ich es mir nicht leisten kann.

Wer generell auf durchgeknallte Möbel steht, die entweder Süßigkeiten oder Kinderspielen nachempfunden sind, wird auf der Seite von Jellio übrigens auch garantiert fündig.

[via]