You are currently browsing the category archive for the 'Bizarres' category.
Ach ja, die schöne Online-Werbewelt bietet ja unendlich viele Möglichkeiten, die Werbung gezielt auf den Nutzer zu zuschneiden. Sei es, über ein Profil, dass man selbst irgendwo angelegt hat oder über das persönliche Surfverhalten. Wenn man Zeit und Muße hat, kann man sich da auch gerne und ausgiebig darüber auslassen, was das für den Datenschutz und den gläsernen Konsumenten bedeutet.
Eine der am wenigsten intrusiven Möglichkeiten ist sicherlich, den Content von Anzeigen nicht auf den einzelnen Leser, sondern auf den Inhalt der Seite abzustimmen. Das funktioniert inzwischen auch ganz automatisch über Schlagworte, die rausgepickt und mit einem passenden Produkt in Verbindung gebracht werden.
Schwierig daran ist allerdings, dass so ein Automatismus nicht unterscheidet, ob die Schlagworte in positivem oder negativem Kontext genannt werden. Da kann es dann mal passieren, dass in einem Artikel über gravierende Mängel eines Produkts geschrieben wird und nebendran für eben jenes Produkt geworben wird. Das ist dann nicht ganz im Sinne des Erfinders.
Oder es wird auch schnell mal ein bisschen makaber. Wie heute auf Stern.de:
Da wird dann aus den Schlagworten „Kanalinsel Jersey“ und „Knochen“ schon mal das hier:
Oder im Gesamtkontext (Hervorhebungen von mir):
Also ich weiß ja nicht…
So. nach langer Abwesenheit endlich wieder mal ein Lebenszeichen von mir. Ich bin weder in einen Brunnen gefallen, noch habe ich mich aus dem Web 2.0 verabschiedet. Ich habe meine Energie nur diversen anderen Dingen gewidmet. Und zu meinem Glück waren das überwiegend Sachen, die mir auch noch Spaß machen!
Womit wir auch gleich beim heutigen Thema wären: Positive und negative Energie.
Ich würde mich grundsätzlich als sehr fröhlichen Menschen bezeichnen. Ich lache gerne und erfreue mich am Leben im Generellen und meinem im Besonderen. Deswegen fällt es mir vermutlich so schwer, andere Leute zu verstehen, die mit einer unglaublich negativen Einstellung durchs Leben gehen. So zum Beispiel die Mädels aus der Firma nebenan, die mir tagtäglich begegnen. Ich nenne sie auch gerne die Lästerschwestern.
Nicht, dass ich nie lästern würde. Das zu behaupten wäre eine glatte Lüge. Ich tratsche gerne und mit Genuss – auch über andere natürlich. Aber immer mit einem Augenzwinkern und einer Grundfaszination für die Andersartigkeit mancher Leute. Mich deswegen über sie aufzuregen ist es mir in den meisten Fällen nicht wert – das kostet zu viel Kraft und bringt mich nicht weiter.
Die LS dagegen scheinen sich den ganzen Tag über mit nichts anderem zu beschäftigen. Da wird geschimpft und geflucht, genölt und lautstark am Leben verzweifelt. – Und bei mir als Beobachter setzt die weiter oben beschriebene Faszination ein: Woher nehmen sie die ganze Energie, die dafür notwendig ist? Haben sie die einfach in sich? Wird die speziell fürs Schimpfen generiert? Und was machen sie abends, wenn sie nach Hause kommen? Haben sie dann überhaupt noch Kraft übrig oder fallen sie ermattet aufs Sofa, wo sie dann im Fernsehen Aufzeichnungen von Talkshows anschauen und sich Inspiration für den nächsten Tag holen?
Fragen über Fragen, die sich mir bei ihrem Anblick stellen.
Und ein Aufruf an die Wissenschaft: Kann man mit dieser Energie nicht etwas Positives anstellen? All die heiße Luft, die da produziert wird könnte doch zum umweltfreundlichen Heizen genutzt werden. Ihr Blutdruck, der konstant in höchsten Höhen zu sein scheint, könnte vielleicht kleine Turbinen antreiben und Strom produzieren. Vielleicht ließe sich sogar mit dem ganzen Gift, dass sie verspritzen, was Positives anfangen.
Oder sie könnten einfach mal etwas machen, dass ihnen Spaß macht. Aber ich fürchte, das ist ziemlich unrealistisch.
Gerade über die Schnellschuss-Links vom Werbeblogger entdeckt:
Ein Notiztoaster. Was oben draufgeschrieben wird, wird auf dem Toast eingebrannt:
(Image: http://www.yankodesign.com/index.php/2007/09/06/honey-i-left-it-on-the-toast/)
Scheint zwar nur ein Konzept zu sein. Aber wenn es realisiert werden würde, täten sich plötzlich unendlich viele Möglichkeiten auf:
Ein neuer Start von Mission Impossible: „Ihr Auftrag, sollten Sie ihn übernehmen [...] Diese Nachricht werden Sie in wenigen Sekunden selbst zermalmen.“
Ehefrauen werden nicht mehr bei Lippenstiftspuren am Kragen misstrauisch, sondern bei Krümeln auf dem Revers. (Hat er gerade eine geheime Nachricht seiner Geliebten verschwinden lassen?)
Eine neue Spickzettelkultur in der Vesperdose entsteht („Klaus-Peter, Du schummelst! Das gibt eine 6!“ – „Bemeischn schie mihsch dosch.) und nur ein unachtsamer Bissen kann die Handlung einer Soap ein ganzes Jahr lang dominieren:
Möglicher Einstiegsdialog: „Und, hat sie Dir Ihre Nummer dagelassen?“ – „Ja, sie hat sie auf dem letzten Frühstückstoast eingebrannt. Ist das nicht romantisch..? Sag mal, was isst Du da eigentlich?“
Und schon kann es los gehen. Jetzt gibt es Raum für Streit, Versöhnung und weitere Dramen.
Die WG-Katze kann die Atmosphäre aus Anschuldigungen, tränenfeuchter Luft und verbranntem Toast nicht länger ertragen und flieht mit einem gewagten Sprung aus dem Fenster.
Eine wilde Suche nach Katze und Traumfrau beginnt. – Natürlich erfolglos. Im Gedränge in der (in Soaps immer vorhandenen) Stammkneipe verfehlen Sie sich mehrfach nur knapp, die umherstreunende Katze tritt in der Zwischenzeit eine kleine Nebenhandlung los, die einen anscheinend skrupellosen aber eigentlich doch gutherzigen Tierfänger, eine engagierte aber sehr naive Tierschützerin in einer Liebesszene zwischen Müllcontainern vereint und auch nochmal 3 Wochen Sendezeit füllt.
Letzten Endes finden Sie sich natürlich doch noch. Aber es wird noch dramatisch: Sie hat eine Katzenhaarallergie, fällt aufgrund der WG-Katze, die sich bei ihr versteckt in ein Koma, er findet sie im Krankenhaus, bricht zusammen, sie wird von seinen heißen Tränen aus dem Koma auferweckt, will aber nicht mit ihm reden, denn er hat ja nie angerufen. Der Toast essende, ungeschickte Mitbewohner hat hier seinen reumütigen Auftritt, erklärt alles und darf dafür bei der direkt anschließend statt findenden Hochzeit der Trauzeuge sein.
Auf dem Weg aus der Kirche streuen kleine Mädchen Toastscheiben, auf denen kleine Blumen eingebrannt sind. Auf der Hochzeitsfeier bekommt der Mitbewohner eine Toast-Telefonnummer von einer unbekannten Schönen verliert sie aber im Gedränge und verbringt den Rest des Tages damit, Tauben zu verscheuchen.
Und so schließt sich der Kreis, so beginnt eine neue Handlung. Und dasnur aufgrund eines Toasters.
Schöne neue Welt.
Und jetzt zur Abwechslung mal wieder was fröhliches.
Den coolsten Papagei der Welt findet man hier: http://birdloversonly.blogspot.com/2007/09/may-i-have-this-dance.html
Ich muss sagen, ich hab schon mit Männern getanzt, die sehr viel weniger Rhythmusgefühl hatten als Snowball hier.
Gefunden, schon vor einiger Zeit, via Ehrensenf, wenn ich mich richtig erinnere.
Grade trifft mich ein dreifach gespiegelter Sonnenstrahl.
Licht-Ping-Pong in der Häuserschlucht vor der Bürohöhle. Toll.
Oha. Hardcore-Pornos bei der Schwadroneuse. Ungeschönte Szenen, über ein bekanntes Videoportal der Welt und *schluck* vielleicht sogar Jugendlichen zugänglich gemacht…
Wie gut, dass es noch die Sittenwächter von Youtube gibt, die da ohne zu zögern hart durchgreifen. Damit kommt die Schwadroneuse direkt in den Medienhimmel, denn einmal im Leben zensiert zu werden, muss auf dem Weg zum Ruhm ja wohl mindestens sein.
Mir stellt sich jetzt nur die Frage: Wo bekomme ich auf die Schnelle hüpfende Aufziehbrüste und eine Videokamera her, um die Gleichberechtigung auf Youtube zu prüfen??? Und kann ich Google/Youtube wegen Diskriminierung von Männern verklagen, falls sie die Brüste online lassen? Oder hat das was mit primären/sekundären Geschlechtsteilen zu tun? Gibt es dann auch hüpfende Muschis?
Beim Ausräumen meiner eher geräumigen Handtasche ist mir heute Morgen folgender Zettel in die Hände gefallen:
Schon mitten im Begriff, ihn zusammenzuknüllen, schreckte (schruk?) ich noch mal zurück. Irgendwas daran war ziemlich seltsam. Abgesehen davon, dass das schöne, schwäbische Wort Brezel zum bayrischen Breze verstümmelt wurde…
Ach da. Breze mit Salz Müll.
… ?
Müll? Salz Müll? Salz, Müll? Salzmüll?
Abgesehen davon, dass es unappetitlich klingt, wenn ein Teil seines Mittagessens als Abfall bezeichnet wird, was will es mir sagen?
Rechnet der Rewe gleich die spätere Entsorgungsgebühr mit ab? Geht ein Prozentsatz dann direkt an die Müllabfuhr? Steht uns jetzt Verpackungspfand bevor?
Und wenn ja, kann ich dann in Zukunft meine wieder verwendbaren Tupperschüsseln mitbringen, um Müllgebühr zu sparen? Fragen über Fragen.
Die Lösung ist vermutlich eine ganz einfache. Aber langweilig.
Tah. Noch keine Woche einen Blog und schon zieht der Schlendrian ein.
Dabei war dieses Blog gar nicht als WG gedacht, Schlenzi, wie ich ihn nennen darf, zahlt auch keine Miete und wie sagt man so schön: „Alles raus, was keine Miete zahlt.“ (OMG, BIMK. Igitt!)
Aber das nur am Rande. Erinnert sich eigentlich noch jemand an die Zeit in den 90ern, als diese Buffalos total angesagt waren? Diese fiesen Plateauturnschuhe deren Sohle zwischen 10 und gefühlten 50cm dick waren?
Ich dachte die wären tot. Ihre Träger entweder dem Alter entwachsen oder durch natürliche Selektion ausgestorben: „Ja, ein bedauerlicher Unfall, leider konnte sie aufgrund der schweren Schuhe den Fußgängerüberweg nicht rechzeitig räumen, als die Dampfwalze ausser Kontrolle auf sie zugerollt kam…“
Aber: Sie leben noch! Und nicht nur in Form von (wie mir die durchschnittliche Schuhfetischistin vorhalten wird) eigentich ganz netten Lederschühchen, sondern in einer mir neuen Unterart: den Ducktale’schen Watschelschuhen.
Leider hatte ich keine Kamera dabei und konnte sie auch auf die schnelle im Internet nicht finden. Aber immerhin ist es ganz einfach, sie zu beschreiben: Wie die Füße von Donald Duck (in Farbe und Form!!!), nur mit Schnürsenkeln. Es scheint da also immer noch einen Markt zu geben.
Aber wer ist das? Kleine Menschen? Faule Menschen? Es wird doch nicht etwa bald ein 90s-Revival geben? Das Geld liegt ja heute bei den 10-18-jährigen. Und die kleinsten von denen wissen noch nicht mal, dass es so was schon gab. Und dass es völlig out ist. Oh Graus!
Bleibt zu hoffen, dass jahrelanges Telecoaching durch die Supernanny langsam Erfolg zeigt und die Eltern ihre Kids inzwischen so gut unter Kontrolle haben, dass sie es ihnen schlicht und ergreifend verbieten können.
Eltern an die Macht!









