Ach ja, die schöne Online-Werbewelt bietet ja unendlich viele Möglichkeiten, die Werbung gezielt auf den Nutzer zu zuschneiden. Sei es, über ein Profil, dass man selbst irgendwo angelegt hat oder über das persönliche Surfverhalten. Wenn man Zeit und Muße hat, kann man sich da auch gerne und ausgiebig darüber auslassen, was das für den Datenschutz und den gläsernen Konsumenten bedeutet.

Eine der am wenigsten intrusiven Möglichkeiten ist sicherlich, den Content von Anzeigen nicht auf den einzelnen Leser, sondern auf den Inhalt der Seite abzustimmen. Das funktioniert inzwischen auch ganz automatisch über Schlagworte, die rausgepickt und mit einem passenden Produkt in Verbindung gebracht werden.

Schwierig daran ist allerdings, dass so ein Automatismus nicht unterscheidet, ob die Schlagworte in positivem oder negativem Kontext genannt werden. Da kann es dann mal passieren, dass in einem Artikel über gravierende Mängel eines Produkts geschrieben wird und nebendran für eben jenes Produkt geworben wird. Das ist dann nicht ganz im Sinne des Erfinders.

Oder es wird auch schnell mal ein bisschen makaber. Wie heute auf Stern.de:

Da wird dann aus den Schlagworten „Kanalinsel Jersey“ und „Knochen“ schon mal das hier:

Oder im Gesamtkontext (Hervorhebungen von mir):

Also ich weiß ja nicht…

Grade via Zellmi auf Twitter entdeckt: http://www.dayswithmyfather.com/
- wunderbare Fotos und gleichzeitig eine Liebeserklärung eines Fotografen an seinen 98-jährigen Vater, die einen wirklich in der Seele berührt.

+++ Wir unterbrechen den Arbeitstag für eine kurze Freudenbekundung+++

Freitag, Freitag, Freitag – Freitag, Freitag. Freitag…

+++ Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit+++

So. nach langer Abwesenheit endlich wieder mal ein Lebenszeichen von mir. Ich bin weder in einen Brunnen gefallen, noch habe ich mich aus dem Web 2.0 verabschiedet. Ich habe meine Energie nur diversen anderen Dingen gewidmet. Und zu meinem Glück waren das überwiegend Sachen, die mir auch noch Spaß machen!

Womit wir auch gleich beim heutigen Thema wären: Positive und negative Energie.

Ich würde mich grundsätzlich als sehr fröhlichen Menschen bezeichnen. Ich lache gerne und erfreue mich am Leben im Generellen und meinem im Besonderen. Deswegen fällt es mir vermutlich so schwer, andere Leute zu verstehen, die mit einer unglaublich negativen Einstellung durchs Leben gehen. So zum Beispiel die Mädels aus der Firma nebenan, die mir tagtäglich begegnen. Ich nenne sie auch gerne die Lästerschwestern.

Nicht, dass ich nie lästern würde. Das zu behaupten wäre eine glatte Lüge. Ich tratsche gerne und mit Genuss – auch über andere natürlich. Aber immer mit einem Augenzwinkern und einer Grundfaszination für die Andersartigkeit mancher Leute. Mich deswegen über sie aufzuregen ist es mir in den meisten Fällen nicht wert – das kostet zu viel Kraft und bringt mich nicht weiter.

Die LS dagegen scheinen sich den ganzen Tag über mit nichts anderem zu beschäftigen. Da wird geschimpft und geflucht, genölt und lautstark am Leben verzweifelt. – Und bei mir als Beobachter setzt die weiter oben beschriebene Faszination ein: Woher nehmen sie die ganze Energie, die dafür notwendig ist? Haben sie die einfach in sich? Wird die speziell fürs Schimpfen generiert? Und was machen sie abends, wenn sie nach Hause kommen? Haben sie dann überhaupt noch Kraft übrig oder fallen sie ermattet aufs Sofa, wo sie dann im Fernsehen Aufzeichnungen von Talkshows anschauen und sich Inspiration für den nächsten Tag holen?

Fragen über Fragen, die sich mir bei ihrem Anblick stellen.

Und ein Aufruf an die Wissenschaft: Kann man mit dieser Energie nicht etwas Positives anstellen? All die heiße Luft, die da produziert wird könnte doch zum umweltfreundlichen Heizen genutzt werden. Ihr Blutdruck, der konstant in höchsten Höhen zu sein scheint, könnte vielleicht kleine Turbinen antreiben und Strom produzieren. Vielleicht ließe sich sogar mit dem ganzen Gift, dass sie verspritzen, was Positives anfangen.

Oder sie könnten einfach mal etwas machen, dass ihnen Spaß macht. Aber ich fürchte, das ist ziemlich unrealistisch.

Es gibt Tage, da möchte man einfach laut schreien, weil einem so viele Dinge im Kopf rumgehen.

Jetzt war ich heute Nacht wirklich noch laufen, um Stress abzubauen und konnte trotzdem nicht wirklich schlafen.
Graaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah! Und es ist erst Dienstag!

Hier gibt es eine Sammlung von interessanten und teils sehr skurrilen Fakten.

Mein aktueller Favorit:

>> 51
>> When the moon is directly overhead, you weigh slightly less.

Toll. Notiz an mich selbst: Gewichtkontrolle nur noch mit dem Mond direkt über mir.

Mal wieder via Werbeblogger.

Und damit der Tag trotz allem Einkaufs-Ärger gut Endet hier noch eine Empfehlung:

Gute Laune im Audioformat gibt es von den Wise Guys. Ihr Lied „Sonnencremeküsse“ habe ich im Trailer für „Märzmelodie“ entdeckt und seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen.

In den letzten Tagen war dieses Lied morgens für meine unverschämt gute Laune trotz Regenwetter, früh-Aufstehen-müssens und mangelnder Arbeitsmotivation verantwortlich.

Gerade war ich nach der Arbeit noch shoppen. Ich brauchte noch einen neuen Sport-BH. Und in diesem Zusammenhang möchte ich ein paar Dinge loswerden.

Liebe Sportbekleidungshersteller.
Ich weiß ja nicht, ob Sie’s schon wussten. Aber der tiefere Sinn und Zweck eines Sport-BHs ist es nicht, den Brüsten einer Frau möglichst viel Raum für Bewegung zu lassen. Der Trick ist vielmehr, bei größtmöglichem Tragekomfort eine größtmögliche Stützfunktion zu erhalten. Klar gesagt: Wenn es nicht so unangenehm und unhandlich wäre, wären einzementierte Brüste beim Sport eine prima Geschichte.

Nachdem das offensichtlich noch nicht bis zu allen Herstellern durchgedrungen ist, noch ein Punkt, der eigentlich als Selbstverständlichkeit gelten sollte. Größere Brüste bieten eine größere Angriffsfläche, sind damit größeren Kräften (Flieh-, Erdanziehungs- was-auch-immer-Kräften) unterworfen und sollten deswegen beim Sport auch besser gestützt werden.
Da hilft es kein Stück weiter, dass manche Hersteller bei Cups über C höchstens mittlere Stützwirkung anbieten (ja, ich meine euch Nike-Menschen).

Als dritten Punkt würde ich gerne ein wenig Physik ins Spiel bringen.

Hier mal ein vereinfachtes Beispiel:

physik.jpg

Wenn sich der Strich um den Fixpunkt dreht, bewegt sich Punkt A weniger weit und damit auch weniger schnell fort als Punkt B außen. Das heißt: Weiter weg vom Fixpunkt = höhere Geschwindigkeit = höhere Fliehkräfte. Und jetzt die Transferleistung: Wollen wir erhöhte Krafteinwirkung auf unsere Brüste, wenn wir uns beim Sport bewegen? Ich denke nicht.

Also sollte ein Sport-BH die Brüste weder lang und spitz, noch lang und flach noch in sonst eine seltsame vom Körper abstehende Form pressen. Und überhaupt. Wie sieht denn das aus? Das war schon in den 80ern hässlich!

An den Körper ran wäre zur Abwechslung mal eine gute Idee.

Und jetzt die Frage? Ist das wirklich so schwer? Offensichtlich schon. Zumindest gab es nur einen einzigen BH, der diese Punkte erfüllt hat. Buchstabiert mir jemand Marktlücke?

Ach ja. Noch eine Sache:

Liebe Verkäufer vom Karstadt Sport in Stuttgart. Vielen Dank. Ich habe heute von euch gelernt, dass ich ein großes Mädchen bin, dass auch völlig ohne Beratung zurecht kommt. Es ist zugegebenermaßen auch eine Zumutung, erst eine 3/4 Stunde vor Ladenschluss hereinspaziert zu kommen um ein einziges Kleidungsstück zu kaufen.

Und das tollste daran ist: Da mich keiner von euch auch nur mit dem Arsch angeschaut hat, brauche ich überhaupt kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich den BH morgen zurückbringe, weil ich ihn auf ebay zum halben Preis bekommen habe.

Gerade über die Schnellschuss-Links vom Werbeblogger entdeckt:

Ein Notiztoaster. Was oben draufgeschrieben wird, wird auf dem Toast eingebrannt:

notiztoast.jpg

(Image: http://www.yankodesign.com/index.php/2007/09/06/honey-i-left-it-on-the-toast/)

Scheint zwar nur ein Konzept zu sein. Aber wenn es realisiert werden würde, täten sich plötzlich unendlich viele Möglichkeiten auf:

Ein neuer Start von Mission Impossible: „Ihr Auftrag, sollten Sie ihn übernehmen [...] Diese Nachricht werden Sie in wenigen Sekunden selbst zermalmen.“

Ehefrauen werden nicht mehr bei Lippenstiftspuren am Kragen misstrauisch, sondern bei Krümeln auf dem Revers. (Hat er gerade eine geheime Nachricht seiner Geliebten verschwinden lassen?)

Eine neue Spickzettelkultur in der Vesperdose entsteht („Klaus-Peter, Du schummelst! Das gibt eine 6!“ – „Bemeischn schie mihsch dosch.) und nur ein unachtsamer Bissen kann die Handlung einer Soap ein ganzes Jahr lang dominieren:

Möglicher Einstiegsdialog: „Und, hat sie Dir Ihre Nummer dagelassen?“ – „Ja, sie hat sie auf dem letzten Frühstückstoast eingebrannt. Ist das nicht romantisch..? Sag mal, was isst Du da eigentlich?“

Und schon kann es los gehen. Jetzt gibt es Raum für Streit, Versöhnung und weitere Dramen.
Die WG-Katze kann die Atmosphäre aus Anschuldigungen, tränenfeuchter Luft und verbranntem Toast nicht länger ertragen und flieht mit einem gewagten Sprung aus dem Fenster.

Eine wilde Suche nach Katze und Traumfrau beginnt. – Natürlich erfolglos. Im Gedränge in der (in Soaps immer vorhandenen) Stammkneipe verfehlen Sie sich mehrfach nur knapp, die umherstreunende Katze tritt in der Zwischenzeit eine kleine Nebenhandlung los, die einen anscheinend skrupellosen aber eigentlich doch gutherzigen Tierfänger, eine engagierte aber sehr naive Tierschützerin in einer Liebesszene zwischen Müllcontainern vereint und auch nochmal 3 Wochen Sendezeit füllt.

Letzten Endes finden Sie sich natürlich doch noch. Aber es wird noch dramatisch: Sie hat eine Katzenhaarallergie, fällt aufgrund der WG-Katze, die sich bei ihr versteckt in ein Koma, er findet sie im Krankenhaus, bricht zusammen, sie wird von seinen heißen Tränen aus dem Koma auferweckt, will aber nicht mit ihm reden, denn er hat ja nie angerufen. Der Toast essende, ungeschickte Mitbewohner hat hier seinen reumütigen Auftritt, erklärt alles und darf dafür bei der direkt anschließend statt findenden Hochzeit der Trauzeuge sein.

Auf dem Weg aus der Kirche streuen kleine Mädchen Toastscheiben, auf denen kleine Blumen eingebrannt sind. Auf der Hochzeitsfeier bekommt der Mitbewohner eine Toast-Telefonnummer von einer unbekannten Schönen verliert sie aber im Gedränge und verbringt den Rest des Tages damit, Tauben zu verscheuchen.

Und so schließt sich der Kreis, so beginnt eine neue Handlung. Und dasnur aufgrund eines Toasters.

Schöne neue Welt.

Nein, es geht in diesem Post nicht um die Sternsinger, die grade wieder um die Häuser ziehen. Auch wenn die Überschrift schön passen würde…

Diese Woche bietet der Focus eine Liste mit 44 Dingen, die das Leben schöner machen.

Auf Platz 40: „Singen Sie sich gesund und glücklich.“ Eine Aussage, die, auch ohne wissenschaftlichen Beweis wohl jeder unterschreiben kann, der gerne singt. Aber es ist laut Focus sogar nachgewiesen, dass durch Singen nicht nur Glückshormone ausgeschüttet, sondern auch die Abwehrkräfte gestärkt werden. Das ist doch prim, oder? Und ich gehe jetzt einfach nochmal einen Schritt weiter:

Wenn mehr Menschen singen würden, wäre unsere Welt ein besserer Ort.

Davon bin ich überzeugt.

Wie ich darauf komme? Schauen wir uns doch mal um. Woher kommt unsere Gereitztheit im Alltag? Weshalb streiten wir uns?
Die meisten von uns wohnen auf relativ engem Raum nebeneinander und miteinander. Damit das funktionieren kann, regulieren wir uns, schränken uns ein, nehmen uns zurück. Dazu kommen meistens noch andere Faktoren, die wir oft nicht beeinflussen können.

Das drückt aufs Gemüt, schlägt auf den Magen oder äußert sich in völlig irrationalen und überzogenen Realtionen. Manchmal wird es einfach zu viel, dann platzt es aus einem heraus. Man streitet sich, man brüllt, manche werden sogar gewalttätig und hinterher tut es einem oft genug leid.

Und jetzt mal ehrlich: Wer hat sich noch nie gewünscht, einfach mal so laut wie möglich zu schreien, den ganzen Frust rauszubrüllen? Nur wo macht man das? Hat man keinen schalldichten Raum zur Hand, wird es schwierig. Im besten Fall halten einen die Nachbarn nur für seltsam, im schlimmsten rufen Sie die Polizei (auch abhängig von der Art des Schreis, vermute ich mal).

Und wer von uns kennt nicht das gute Gefühl, einfach richtig tief durchzuatmen, sich den Kopf mit Sauerstoff vollzupumpen und mit einem tiefen Seufzer die Luft wieder rauszulassen? Und das bitte ohne, dass man gleich gefragt wird, was denn so schwer sei. Ich will mich nicht erklären und meine Seufzer sind keine Aufforderung zum Gespräch sondern eine Therapie in sich.

Und genau hier kommt das Singen ins Spiel. Versteht mich nicht falsch: Ich finde Singen und Musik auch so schon wunderschön. Ich möchte sie hier nicht auf einen reinen physiologischen Nutzen reduzieren. Aber man pumpt beim Singen dennoch so viel Luft durch den Körper, wie man es sonst nur durch Sport schafft. Und man hat eine Möglichkeit, seinen Emotionen freien Lauf zu lassen.

Musik entsteht aus Emotionen und sie weckt Emotionen. Warum liegt denn unter jedem Film Musik? Warum kann ein und dieselbe Filmszene nur durch unterschiedliche Musikuntermalungen grundverschieden sein? Weshalb waren es keine Verhandlungen, sondern ein Weihnachtslied, dass im ersten Weltkrieg für einen kurzen Frieden an der Front gesorgt hat?

Warum lieben so viele Menschen Musicals und Opern? Warum wirkt plötzlich alles anders, nur weil aus der Ferne Klaviermusik zu hören ist? Und warum reagieren schon Babys und Kleinkinder viel intensiver auf Gesang als auf eine Sprechstimme?

Mit Musik kann man, ohne zwingend laut werden zu müssen, seine Gefühle voll ausleben. Musik kann zu Tränen rühren oder einfach nur Freude zeigen. Man kann aus Liebe singen oder seinen Ärger loswerden und all das auf eine – sagen wir – gesellschaftlich legitimierte Weise.

Oft hört man, man soll eine Nacht über eine Entscheidung schlafen, bevor man eine Dummheit macht. Oder bis 10 zählen. Oder heulen. Oder eine Runde um den Block laufen, um den Ärger los und einen klaren Kopf zu bekommen. Ich sage: Singt!

Warum sollte man sich nicht einfach die Wut aus dem Bauch singen? Das funktioniert zugegebenermaßen nicht mitten im Gespräch, aber ganz prima, wenn man sich zum Beispiel über etwas ärgert, was eh schon passiert und nicht mehr zu ändern ist. Aus persönlicher Erfahrung kann ich dafür übrigens „Hedonism“ oder „Weak“ von Skunk Anansie empfehlen, aber generell darf sich da natürlich jeder aussuchen, was ihm gefällt und hilft.

Bleibt nur die Frage, woher ich das wissen will. Grundsätzlich beruht vieles von dem was ich geschrieben habe natürlich auf meinen eigenen Erfahrungen. Singen macht mich glücklich. Singen macht mich ausgeglichen. Je mehr, desto besser, je lauter, desto noch besser.

Zudem sind einige der tollsten, nettesten Menschen, die ich kennengelernt habe, große Musikfans, die auch selbst Musik machen. Nicht alle davon singen. Ich schätze mal, ein Instrument zu spielen, hat einen ähnlichen Effekt. Aber nicht jeder hat Zeit und Geld ein Instrument zu lernen. Aber die meisten haben funktionierende Stimmbänder. Ich habe wenige Menschen getroffen, die gar nicht singen können.

Manche treffen jeden einzelnen Ton, andere suchen vielleicht länger. Manche Stimmen sind voller, andere dünner, manche hoch, manche tief. Vieles, an dem Menschen ihre „Unfähigkeit“ zu Singen festmachen ist nur eine Frage der Übung.
Aber bei den meisten Menschen scheitert es am Mut. Denn was ich vorher als Vorteil genannt habe, kann auch ein Nachteil sein: Beim Singen gibt man viel von sich preis. Darum fällt es den meisten Menschen auch einfacher, vor fremden Menschen zu reden, als vor ihnen zu singen. Und ein „Du kannst nicht singen“ trifft oft härter als so manch andere Beileidigung.

Aber ich verlange hier auch von keinem, sich auf eine Bühne zu stellen. Singt im Auto. Singt unter der Dusche. Von mir aus auch unter der Bettdecke. Ihr singt in erster Linie für euch selbst. Aber wenn ihr euch traut, geht raus.

Singt in einem Chor. Singt mit Freunden. Gründet eine Band. Schert euch nicht darum, was selbst ernannte coole Leute davon halten. Singt euren Kindern Lieder vor und singt mit ihnen. Gebt ihnen neben all den anderen wichtigen Dingen im Leben auch die Liebe zur Musik mit. Und das Selbstvertrauen, selbst Musik machen zu können.

Und zum Schluß habe ich doch noch einen kleinen Beleg für meine Theorie. Nicht wissenschaftlich, aber historisch. Ein altes Sprichwort sagt nämlich:

Wo gesungen wird, da lass Dich nieder. Böse Menschen kennen keine Lieder.

In diesem Sinne: Singt!